MRT

Kernspintomographie (MRT)
Die Kernspintomographie, auch MRT oder MR (Magnetresonanztomographie) genannt, ist die dreidimensionale Bildgebung des Körpers ohne Röntgenstrahlen. Sie nutzt starke Magnetfelder und hochfrequente elektromagnetische Wellen im UKW-Bereich. Sie ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Mit der Kernspintomographie kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben.

Die Kernspintomographie ist heute eines der wichtigsten medizinischen Diagnoseverfahren, um Krankheiten im Inneren des Körpers frühzeitig zu erkennen. Der frühzeitige Einsatz der Kernspintomographie beschleunigt die Diagnosefindung bei einer Vielzahl von Erkrankungen deutlich, die Therapie kann somit rechtzeitig eingeleitet und unnötige weitere Untersuchungen können vermieden werden.

Auswirkungen auf den Patienten
Die Kernspintomographie gilt als völlig unschädlich. Aufgrund des hohen Magnetfeldes und der verwendeten elektromagnetischen Wellen sollten allerdings Patienten mit Herzschrittmacher, Insulin- oder Schmerzpumpen oder einem Cochlear Implant nach Möglichkeit nicht mit dem Kernspintomographen untersucht werden.
Wo kommt eine Kernspintomographie (MRT) zum Einsatz?
Bei diesen Erkrankungen kann die Kernspintomographie frühzeitig Diagnose entscheidende Erkenntnisse liefern:

  • Entzündungen und Tumoren des Kopfes und des Gehirns
  • Kopfschmerzen, Schwerhörigkeit, Ohrensausen, Schwindel, Sehstörung
  • Epilepsie, Demenz, Persönlichkeitsveränderungen
  • Heiserkeit, Schluckstörung, Erkrankungen des Kehlkopfes
  • Schlaganfalldiagnostik (Diagnostik der Hals- und Kopfgefäße)
  • Erkrankungen der Leber, Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse, Nieren
  • Erkrankungen der Lymphdrüsen
  • Erkrankungen des Skelettsystems (Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln, Bandscheiben)
  • Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Früherkennung von Tumoren der Brust und der Prostata
  • Früherkennung von Tumoren des Bauches (z.B. Dickdarm)
  • Metastasensuche bei Karzinomen
  • Beurteilung der Durchblutung Tumoren
  • Vorsorgemedizin
  • Untersuchung der Prostata
  • Arterien des Bauches und der Beine sowie des Halses und des Kopfes (Aneurysma, Gefäßverschluss, …)