Knochendichtemessung

Knochendichtemessung [DXA]
Eine DXA-Messung ermöglicht durch eine Messung der Knochendichte die Erkennung einer Osteoporose und ist die einzige Untersuchungstechnik, die zur Bestimmung der Knochendichte von der DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteologie) empfohlen wird. Diese Art der Messung gilt in der Fachwelt als das genaueste Verfahren, um die Osteoporose möglichst frühzeitig zu erkennen.

Untersuchungsablauf bei der Knochendichtemessung
Die Bestimmung der Knochenmasse erfolgt in unserer Praxis mit einem sehr modernen Gerät, das sich eines sehr geringen Röntgenstrahls bedient. Sie liegen auf dem Untersuchungstisch, während ein Röntgenscanner über Ihre Lendenwirbelsäule und Ihre Schenkelhälse fährt. Die Messdauer beträgt ca. 15 bis 30 Minuten. Zudem ist z. B. einem Transatlantikflug die Strahlenexposition ebenfalls deutlich höher als bei einer DXA-Untersuchung.

Funktionsweise der Knochendichtemessung
Diese Methode nutzt die Schwächung eines äußerst geringen Röntgenstrahls aus, um die Knochendichte zu berechnen. Dabei werden zwei niederenergetische Röntgenstrahlen unterschiedlicher Intensität durch den zu untersuchenden Skelettabschnitt gesendet. Auf diese Weise lässt sich der Weichteil bedingte Absorptionsanteil von dem des Ossär bedingten eliminieren – so kann die Knochendichte berechnet werden. DXA bedeuted Doppelröntgenabsortiometrie (übersetzt aus dem Englischen Dual-energy X-ray absorptiometry).

Diagnosefelder der Knochendichtemessung
Osteoporose ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die diesen für Brüche anfälliger macht. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen. An der Erkrankung leidet fast die Hälfte der über 70-jährigen (Frauen mindestens doppelt so häufig wie Männer), doch kann sie in Zusammenhang mit Calciummangel oder anderen Krankheiten auch schon in jüngeren Jahren auftreten.
Etabliert ist die DXA-Messung von Lendenwirbelsäule und Schenkelhals.

Die Messungen werden eventuell auf Anfrage des Patienten von den Krankenkassen erstattet, nämlich bei:

  • Knochenbrüchen
  • Osteoporoseerkrankung
  • Speziellen Magendarm-Erkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Malabsorption)
  • Kortisoneinnahme über längere Zeit einer Nebenschilddrüsen-Krankheit