Knochendichtemessung [DXA]

Wie funktioniert das?
DXA bedeutet Doppelröntgenabsortiometrie (übersetzt aus dem Englischen Dual-energy X-ray absorptiometry). Diese Art der Messung gilt in der Fachwelt als das genaueste Verfahren, um die Osteoporose möglichst frühzeitig zu erkennen. Dabei werden zwei niederenergetische Röntgenstrahlen unterschiedlicher Intensität durch den zu untersuchenden Skelettabschnitt (Lendenwirbelsäule und Schenkelhals) gesendet. Auf diese Weise lässt sich der weichteilbedingte Absorptionsanteil von dem des ossärbedingten eliminieren – so kann die Knochendichte berechnet werden.

Wann kommt die DXA zum Einsatz?
Eine DXA-Messung ermöglicht durch eine Messung der Knochendichte die Erkennung einer Osteoporose und ist die einzige Untersuchungstechnik, die zur Bestimmung der Knochendichte von der DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteologie) empfohlen wird. Die Osteoporose ist eine Demineralisierung des Knochen, die meist bei älteren Patienten (Frauen mindestens doppelt so häufig wie Männer) angetroffen wird. Sie ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die diesen für Brüche anfälliger macht, doch kann sie in Zusammenhang mit Calcium- oder Vitamin D Mangel oder anderen Krankheiten auch schon in jüngeren Jahren auftreten.

Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Bestimmung der Knochenmasse erfolgt in unserer Praxis mit dem hochmodernen Gerät, das sich eines sehr schwachen Röntgenstrahls bedient. Sie liegen auf dem Untersuchungstisch, während ein Röntgenscanner über Ihre Lendenwirbelsäule und Ihre Schenkelhälse fährt. Die Messdauer beträgt ca. 10 Minuten.