Computertomographie

Wie funktioniert das?

Die Computertomographie (CT) ermöglicht die dreidimensionale Bildgebung des Körpers mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Eine um ihren Körper kreisende Röntgenröhre erzeugt simultan mehrere dünne Schichtbilder ihres Körpers. Aus diesen Schichtbildern lassen sich mit modernen 3D-Verfahren detailgetreue, dreidimensionale Bilder ihrer Organe, Knochen und Gefäße mit höchster Präzision erstellen.

Wann kommt die CT zum Einsatz?

Wir setzten CT-Technologie sowohl in der Diagnostik (insbesondere in den Bereichen Kopf, Hals, Brustkorb, Bauch, Skelett und Gefäße) wie auch in der CT-gesteuerten minimalinvasiven Schmerztherapie der Wirbelsäule ein. Dabei werden unter CT-Kontrolle Medikamente unmittelbar an Nervenwurzeln (PRT = periradikuläre Therapie) oder in kleine Wirbelgelenke (Facetteninfiltration) gespritzt. Die Durchführung dieser Therapie unter CT-Kontrolle erlaubt einen bestmöglichen Therapieerfolg bei gleichzeitig geringstmöglichem Risiko.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die reine CT-Untersuchungszeit beträgt zwischen 30 Sekunden und 3 Minuten. Sollen Bauchorgane untersucht werden, müssen Sie vor der CT-Untersuchung über einen Zeitraum von ca. 45 Minuten bis 90 Minuten ein stark verdünntes Kontrastmittel trinken. Das Kontrastmittel füllt die Hohlorgane (Magen, Dünndarm und Dickdarm aus und verbessert dadurch signifikant die radiologische Diagnostik dieser Organe. Über eine Vene wird zusätzlich Kontrastmittel gespritzt. Dieses ermöglicht die Erkennung von Entzündungen und von Tumoren.